von Fabian
17. Januar 2012
Multimedia

Für (Hobby-)Pianisten: Ben Folds

Ich möchte die Zeit nutzen um kurz auf einen in Deutschland zu unrecht eher unbekannten Musiker hinzuweisen. Ben Folds ist in Amerika und Australien sehr erfolgreich mit seiner Musik und integriert auf einfallsreiche Art und Weise sein Klavier in Rocklieder. Was mir als Hobby-Pianisten besonders gut gefällt ist, dass er in einigen Liedern die Gitarrenparts durch Klavier ersetzt und das Klavier dabei auch versucht wie eine Gitarre zu spielen. Das heißt er spielt nicht nur extrem aufwändige Soli in für Pianisten ziemlich hoher Geschwindigkeit und Präzision, sondern auch”Powerchords” mit dem kompletten Unterarm und bei Bedarf auch mit dem Fuß.

Die Rhythmen ziehen sich durch Melodie und Bass und sind kein Allerwelts-Gewumme. Durch die Zusammenarbeit mit Nick Hornby (Autor von Büchern wie “About a Boy “) ist ein Album entstanden, dass sowohl instrumental, wie auch lyrisch wirklich hochwertig ist. Die meisten Lieder auf “Lonely Avenue” sind kleine Kurzgeschichten die viel Interpretationsspielraum lassen.

Für eher ruhigere Soloklavier-betonte Stücke eignet sich das Album “Songs for Silverman” wogegen “Rockin’ the Suburbs” seinem Namen durchaus gerecht wird. Das in Deutschland wohl bekannteste Lied ist in Zusammenarbeit mit Dr. Dre entstandene “Bitches ain’t shit” und wird auch in den USA und Australien regelmäßig als Zugabe gespielt.

Ich bin versucht mir wegen der neuen Liveaufnahmen bei iTunes das neue Best-Of Album “The best Imitation of myself” zu kaufen, obwohl ich viele Stücke davon bereits auf anderen Alben besitze. Es kommt selten vor, dass ein einzelner Musiker meinen Geschmack so trifft und ich hoffe er spielt demnächst auch mal wieder in Deutschland.

von Alex
14. Januar 2012
Aus dem Leben

Lieblingszitate

Ich hab gerade das Buch “Sie belieben wohl zu scherzen, Mr. Feynman!” von Richard Feynman zu Ende gelesen. Ich halte das Buch für durchaus gelungen. Es ist wirklich sehr schön zu sehen, dass ich nicht der Einzige bin, der sich bei gewissen Themen fragt, was der Schwachsinn eigentlich soll. Ich denke, dass das Buch durchaus für jedermann und nicht nur für Naturwissenschaftler lesbar und verständlich ist.

Besonders gut hat mir das letzte Kapitel zum Thema wissenschaftliche Integrität gefallen. In diesem Sinne möchte ich die abschließenden Sätze des Buches zitieren:

Ich wünsche Ihnen also nur eines – das Glück, an einem Ort zu sein, wo Sie die Freiheit haben, jene Integrität, die ich Ihnen beschrieben habe, zu wahren, und wo Sie sich nicht durch die Notwendigkeit, Ihre Position in einem Unternehmen zu behaupten, den Erhalt finanzieller Unterstützung oder dergleichen benötigt fühlen, Ihre Integrität aufzugeben. Mögen Sie diese Freiheit haben.Richard P. Feynman

von Fabian
10. Januar 2012
Aus dem Leben
Geistige Ergüsse

Markieren für Dummies

Ich bin durchaus – anders als Alex – sehr zufrieden mit Word und komme damit außerordentlich gut klar. Die Formatierung läuft sehr gut und simpel, selbst Kinder können damit recht einfach Texte bearbeiten und formatieren und auch der Profi findet immer eine Möglichkeit die Seiten so zu optimieren, wie er es haben möchte. Zudem gibt es sehr nützliche Funktionen wie die automatisierten Fußnoten mit Literaturverzeichnis mittlerweile nativ, wie auch als professionelleres Plugin wie bsw. Endnote oder Citavi. Man kann demnach als Otto-Normal-User sehr gut auch vollkommen ohne Plugins mit Word arbeiten. Für tiefergehende Nutzer ist diese Möglichkeit jedoch netterweise auch nicht verschlossen. Zudem ist das Überschriften- und Struktur-Management seit den Anfängen von Word wesentlich besser geworden.

Eine Kleinigkeit jedoch verstehe ich nicht:

WARUM ZUR HÖLLE MUSS MIR SO EIN DÄMLICHER MARKIER-ASSISTENT STÄNDIG VERSUCHEN ZU ERKLÄREN WAS ICH “EIGENTLICH MARKIEREN WOLLTE”???

Beispiel: Ich möchte den ersten Teil eines Satzes löschen und gleichzeitig den ersten Buchstaben des nächsten Wortes markieren, um mit “Shift + Anfangsbuchstabe des neuen ersten Wortes” gleichzeitig den Anfang des Satz zu löschen und den Großbuchstaben einzufügen. Leider “hilft” mir der Markier-Assistent und zieht die Markierung trotz langer Friemelarbeit immer auf das komplette Wort. Das Resultat:

1. Ich lösche das komplette Wort und schreibe es neu groß,

oder

2. Ich lösche den Anfangsbuchstaben nicht mit, entferne den ersten Buchstaben des neuen ersten Wortes mit der Entfernen-Taste und schreibe den ersten Buchstaben neu groß.

Nach ausgiebiger Suche war es mir leider nicht möglich diese Funktion abzustellen, ohne grundlegend im Programm herumzupfuschen.

Ich gebe zu: Es ist Kleinscheiß – aber er regt spätestens dann auf, wenn man ein 53 Seiten Beklagten-Memorandum schreibt und aufgrund zu vieler unschöner Bindewörter wie “Moreover,…” oder “Therefore,…” jeden dritten Satz bearbeiten muss.

Liebe Word-Entwickler: Haltet ihr mich für zu blöd, den Text alleine zu markieren, oder warum muss das sein? Und wenn das für die meisten Leute eine “Erleichterung” darstellen sollte, weil sie einfach nicht so schnell präzise markieren und gerne mal was neu schreiben: Warum kann ich das nicht ausschalten?

von Alex
9. Januar 2012
Multimedia

Hadouken! – Parasite

Bor wie ich mich schon auf das neue Album freue <3

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